Gerätturnen männlich

Gerätturnen (auch Kunstturnen oder Geräteturnen) ist eine olympische Individualsportart. Ziel ist es, an Turngeräten Übungen nach vorgegebenen Kriterien (Technik und Haltung) auch in Verbindungen auszuführen. Durch das Gerätturnen werden vor allem koordinative und konditionelle Fähigkeiten entwickelt, aber auch Mut, Willensqualitäten und Selbstbeherrschung.

Unterschieden wird dabei zwischen dem breitensportlich orientierten Gerätturnen, bei dem der Wettkampf keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt, und dem leistungssportlich orientierten Gerätturnen.

Im Wettkampfbereich der Männer sind folgende sechs Geräte üblich (in olympischer Reihenfolge):

  • Boden
  • Pauschenpferd
  • Ringe
  • Sprung
  • Barren
  • Reck


Außerdem sind im Jugend- und Seniorenbereich folgende Geräte zusätzlich im Einsatz:

  • Minitrampolin
  • Pilz
  • Schaukelringe
  • Bank

Wettkampfformen:


Kür

Bei Deutschen und Landesverbandsmeisterschaften, in der Bundes- und Regionalliga (Deutsche Turnliga) sowie teilweise in den höchsten Ligen der Landesverbände werden Kürübungen nach dem neuen seit 2009 gültigen Code de Pointage (CdP) geturnt. Diese Übungen werden von den Turnern frei nach den Anforderungen des CdP zusammengestellt.

Pflicht

Neben der Kür existiert seit dem 1.Januar 2007 im DTB ein neues Pflichtübungssystem, die sog. P-Übungen. Dabei muss der Turner eine vorgegebene Folge von Elementen zeigen, die es dann zu bewerten gilt.