Mehrkampf

Mehrkampf - was ist das? Mehrkampf ist, wie der Name schon sagt, ein Wettbewerb, bei dem es um mehr als nur eine einzelne Disziplin geht. Mehrkämpfer sind keine Spezialisten, sondern Allrounder und das ist es, was seinen Reiz ausmacht.

Genau wie der Zehnkämpfer als der „König“ der Leichtathleten gilt, versteht sich auch der Mehrkämpfer quasi als „Turner der Turner“. Denn Mehrkampf ist eine Institution des Turnerbundes, wenn auch bei weitem nicht nur turnerische Disziplinen gefordert sind. Ganz im Gegenteil gibt es, alles unter dem Dach des DTB, auch rein leichtathletische und rein schwimmerische Mehrkämpfe, bei denen fünf Disziplinen der einzelnen Sportarten zu absolvieren sind. Als echte Allrounder können die turnerischen Mehrkämpfer angesehen werden, die sich aufteilen in die Lager Deutsche Mehrkämpfer (Turnen und Leichtathletik), Jahn-Mehrkämpfer (Turnen, Leichtathletik und Schwimmen) und Friesen-Kämpfer (Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Fechten, Schießen).

Der Athlet, bzw. die Athletin hat zumeist an einem Tag alle Disziplinen des entsprechenden Wettbewerbs nacheinander zu absolvieren, „Streichwertungen“ gibt es keine. Geturnt wird bis auf nationale Ebene. Vor einem Jahr hat sich zudem ein gut angenommener „Deutscher Mehrkampf-Cup“ etablieren können, bei dem ganze Mannschaften (der Landesturnverbände) gegeneinander antreten. Für die ganz kleinen wurde der „Kids-Cup“ ins Leben gerufen, der komplett in der Turnhalle ausgetragen werden kann (Turnen, Minitramp, Ballweitwurf und ein kurzer Sprint).

Mehrkämpfer verstehen sich als große Familie. Deshalb herrscht auf Wettkämpfen eine sehr positive Atmosphäre vor, schlechte Stimmung untereinander gibt es nur selten.